Goldmünzen sammeln
Goldmünzen dienen heute kaum mehr als Zahlungsmittel, sie werden in erster Linie als Sammlerstücke oder Anlageobjekte hergestellt. Das Goldmünzen sammeln gewinnt einerseits aufgrund der derzeit hohen Goldpreise als auch durch die Beständigkeit dieser Wertanlage zunehmend wieder an Popularität. Sie gelten unter Personen die Goldmünzen sammeln als Klassiker schlechthin. Als Zahlungsmittel waren sie seit der Einführung des Geldes in der ganzen Welt verbreitet. Von den eigentlichen Münzen zu unterscheiden sind Medaillen und andere Goldmünzen, die zu bestimmten Anlässen oder anstelle von Goldbarren ausgegeben werden. Diese Goldmünzen besitzen im Gegensatz zu den Anlagemünzen keinen aufgeprägten Nennwert. Doch auch bei den Anlagemünzen liegt der Nennwert weit unter dem des Materials, so dass sie sich als Zahlungsmittel kaum eignen. Trotzdem könnten alle diese aktuellen Münzen auch als offizielles Zahlungsmittel benutzt werden.
Nicht nur historische Münzen eignen sich für das Goldmünzen sammeln, denn viele Nationen legen nach wie vor regelmäßig neue Ausgaben auf. Während allerdings für letztere der reine Materialwert ausschlaggebend ist, kann der Wert einer historischen Goldmünze nicht nur aufgrund seines Materials bestimmt werden. Die für Goldmünzen gezahlten Preise variieren je nach Tagespreis für Gold, weiterhin ist die Handelsspanne des Anbieters und natürlich die Höhe der Mehrwertsteuer des ausgebenden Landes ausschlaggebend.
Den höchsten Marktanteil weltweit hat derzeit der bekannte südafrikanische Krügerrand. Im Bereich der Europäischen Union ist der in Österreich jährlich geprägte Wiener Philharmoniker die einzige Anlagemünze mit einem Nennwert. Die größte Goldmünze der Welt ist seit 2007 der Royal Canadian Mint mit einem Nennwert von einer Million Kanadischen Dollar und einem Gewicht von 100 Kilogramm.

