Deutsche Goldmünzen

Die Geschichte der Goldmünzen geht bis auf die Zeit des lydischen Königs Kroisos zurück. Dieser konnte in der damaligen Zeit nicht an das Vermögen der persischen Könige heranreichen und führte deshalb 550 v. Chr. die Goldmünzen in einer einheitlichen Größe und einem einheitlichen Wert ein.
In Deutschland kamen die deutschen Goldmünzen im Kaiserreich zu ihrem ersten Einsatz. Damals gab es den 10 und den 20 Goldmark. Bis in das Jahr 2001, wo die D-Mark vom Euro abgelöst wurde, wurden keine Goldmünzen in Deutschland produziert. Erst dann wurde zum Währungsabschied die 1 DM Goldmünze produziert. Diese hat einen Sonderstatus und genossen. Seit diesem Tag wurden auch Sammlermünzen wieder geprägt. Deutsche Goldmünzen werden vom Bundesministerium für Finanzen erst seit dem Jahr 2001 herausgegeben. Viele deutsche Goldmünzen wurden nur in der so genannten Stempelglanz Qualität hergestellt, um somit unnötige Herstellungskosten zu vermeiden.
2002 folgten zwei weitere deutsche Goldmünzen, die sich der Euro Einführung widmeten, die 200 € Gedenkmünze und die 100 € Münze. Beide sind bei Sammlern sehr beliebt und können bei Auktionen schnell den Betrag von 1000 € erzielen. Im Jahr 2003 gab es dann weitere deutsche Goldmünzen, nämlich die fünfteilige Serie der Unesco Weltkulturerbestädte. Pünktlich zur Fußball-WM 2006 kamen dann weitere deutsche Goldmünzen, wie die 100 € Goldmünze. Der Preis für diese Münze stieg aufgrund der großen Nachfrage schnell auf 370 €. In diesem Jahr kamen noch deutsche Goldmünzen auf den Markt, die Stadt Lübeck und Goslar gewidmet sind. Für viele Sammler lohnt sich also die Investition in deutsche Goldmünzen, da diese auch nur in geringer Stückzahl produziert werden und somit enorme Gewinne erzielt werden können.