Olympia Goldmünzen
Der Begriff “Olympische Goldmünzen” beschreibt Goldmünzen welche anlässlich der Olympischen Spiele geprägt werden und insbesondere bei Sammlern einen hohen Stellenwert einnehmen. Im Jahre 2008 finden die Olympischen Spiele erstmals in Peking statt, auch bei dieser Veranstaltung fungieren die Sammlerstücke als Erinnerungsstücke, dies ist nicht zuletzt auf dessen Jahrtausende alte Tradition zurück zu beziehen. Die Olympischen Spiele stammen aus dem antiken Griechenland wo bereits Münzen verwendet wurden, auf welchen Sportarten wie Ringen, Wagenlenken oder Bogenschießen abbildeten. Ein weiterer Grund für die Herstellung und Verbreitung von Münzen in Griechenland bestand in der Ehrung erfolgreicher Sportler, ein vorläufiges Ende nahm diese Tradition allerdings im 4. Jahrhundert als Kaiser Theodosios I. die Ausführung der Olympischen Spiele als heidnischen Kult verbot. Im Jahre 1896 wurden die Olympischen Spiele wieder ausgeführt wobei eine Wiederaufnahme der Münzprägung allerdings erst nach knapp 50 Jahren erfolgte. Im Jahre 1952 wurde in Finnland die erste offizielle Olympia-Gedenkmünze der Moderne produziert, der Anlass waren die 15 Olympischen Sommerspiele in Helsinki. Die Herstellung einer Gedenkmünze im Rahmen der Olympischen Winterspiele erfolgte erstmals im Jahre 1964 bei der 19. Winterolympiade in Innsbruck, Österreich. Im Jahr 1976 produzierte Kanada als erstes Gastgeberland eine eigene Olympische Goldmünze. Auch Peking möchte im Jahre 2008 an diese Tradition anknüpfen, denn in diesem Jahr finden die Olympischen Spiele erstmals im bevölkerungsreichsten Land der Welt statt, auf diese Tatsache ist es nicht zuletzt zurückzuführen, dass sich chinesisch-olympische-Gedenkmünzen reger Nachfrage erfreuen. Neben dem hohen materiellen Wert der Münzen ist anzuführen, dass diese nur in einer begrenzten Auflage vertrieben werden und ein steigender Sammlerwert zu erwarten ist.

